Der Betrieb Michel Downey

Der Betrieb Michael Downey besitzt eine arrondierte Weidefläche von 29 ha. Ein neuer Aussiedlerstall mit Melkroboteranlage wurde 2013 fertig gestellt. Diese sind ideale Voraussetzungen ermöglichten das Weidesystem konsequent auf das neue Melksystem auszurichten.

 

70 Kühe- 1 Melkroboter- fließender Kuhverkehr

Michael Downey beraten durch die Firma Grasstec entschied sich für ein ABC- Weidesystem.

Die Weidefläche wird in drei gleich große Weideblöcke eingeteilt, die dann jeweils wieder in Portionen mit einem mobilen Elektrozaun unterteilt werden. Die Größe einer Portion ist so berechnet, dass sie von der Herde in 8 Stunden komplett abgeweidet ist. Dies motiviert die Kühe einen neuen Block aufzusuchen, zudem sie aber nur gelangen wenn sie vorher den Melkroboter besucht haben. Ein intelligentes Weidetor (Abb. 2)mit individueller Tiererkennung regelt den Kuhverkehr und ist meist am Stallaus- respektive Stalleingang positioniert. Jeder Weideblock muss getrennt erreichbar sein, d.h. 3 Weideblöcke drei getrennte Weidewege. Liegen 2 Blöcke in gleicher Richtung ist ein Doppelweideweg erforderlich. Mit diesem System wird erreicht, das der natürliche Herdentrieb gebrochen wird und die Tiere den Roboter einzeln Aufsuchen und nicht mehr als komplette Herde. Der Stau vor der Melkanlage mit den stundenlangen Wartezeiten für rangniedrige Kühe wird somit vermieden. Mit diesem System kann eine sehr hohe Roboterauslastung und hohe Weideaufnahmen erreicht werden.

 

Hohe Weideaufnahme- geringe Futterkosten durch minimale Zufütterung

Die Betriebsdaten des Betriebs Downey belegen dies: 70 Milchkühe an einer Robotereinheit mit einer angestrebten täglichen Weideaufnahme von 16 kg Trockenmasse ohne zusätzliche Fütterung am Futtertrog und maximal 4 kg Kraftfutter am Melkroboter.

 

Minimaler Arbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand mit weniger als 2 Stunden pro für Roboterkontrolle einschließlich der Weideportionierung bleibt extrem gering: Morgens und nachmittags müssen die Portionen in den einzelnen Weideblöcke neu abgetrennt werden. An Sonntagen genügt eine morgendliche die Weideportionierung. Das Treiben der Tiere zu den Weiden oder zum Melkroboter entfällt, da die Tiere nach einer sehr kurzen Lernphase durch den Anreiz der frischen Parzelle alle acht Stunden ohne zusätzliche Hilfe frei zwischen Melkroboter und Weiden zirkulieren. Tiere, welche verspätet den Melkroboter aufsuchen, werden sofort zu übernächsten Parzelle geleitet. Somit ist sichergestellt dass jedes Tier einmal am Tag optimale Weidebedingungen vorfindet.

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