Heutrocknung - Fütterungsaspekte

Heu als Trockengrünfutter in der Milchviehfütterung


Bessere Rohproteinqualität des Heues gegenüber der Grassilage

  • Der Reineiweißanteil in Trockengrünfutter ist wesentlich höher (74%)  als bei Grassilage (37%) 
  • Der Anteil an pansenstabilem Eiweiß (UDP) ist ebenfalls höher; 45% bei Trockengrünfutter und 26% bei Grassilage

Der natürliche Vorgang der Proteolyse (bei der in den Blättern und Pflanzenteilen ständig Eiweiße abgebaut und deren Bausteine an anderer Stelle in anderer Form wieder genutzt werden) wird gestoppt, wenn zu wenig zellulares Wasser vorhanden ist. Daher setzt sich bei der Vergärung von Grassilage die Proteolyse weiter fort und bei der Gewinnung von Trockengrünfutter wird diese gestoppt.

Volle Strukturwirksamkeit der Faserfraktion des Heues, hervorragende Pansengesundheit

Die physikalische Form und der Gehalt an Faserkohlenhydraten (NDF) beeinflussen die Pansenmotorik, die Bildung einer Schwimmschicht im Pansen und damit besonders die Wiederkautätigkeit. Das Wiederkäuen ist die Basis für die lebenswichtige Speichelproduktion und Pansengesundheit.

 
 
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