Maulwurf (Talpa)

Der Maulwurf verursacht keine Schäden an Pflanzen durch Nagen oder Fressen vielmehr führt sein ausgedehntes Gangsystem zur Einwanderung von Scher- und Waldmaus, die derzeitigen Hauptschädiger.

Der Maulwurf ernährt sich hauptsächlich von Insekten die in unterschiedlich tiefen Bodenschichten sind. Um seine Gänge frei zu bekommen hebt er das Grabmaterial zu den typischen Erdhaufen  aus. Diese befinden sich im Allgemeinen nicht über den Gängen, sondern rund 15 Zentimeter daneben, weil die Erde schräg nach oben gedrückt wird. Diese Erdhaufen verursachen leider oftmals Futterverschmutzung, Fehlgärungen im Silo und Verunstaltung der Grasnarbe. Der Maulwurf ist sehr heimisch und lässt sich nur ungern vertreiben, er kommt immer wieder in seine alte Heimat zurück.

Steckbrief

Name:        

Maulwurf (Talpa)

Nahrung:  

Insekten, Engerlinge, Würmer, benötigt tägl. sein Körpergewicht an Nahrung

Gewicht: 

50 bis 130 g

Körperform: 

walzenförmig, die Vorderläufe sind zu Grabschaufeln umgebildet, der Kopf ist spitz zulaufend

Populationsdichte:

ca. 20-30 Tiere/ha

Gangsystem:

200 bis 300 m lange, flachovale Gänge. Dringt eine Schermaus ein, gräbt er weitere Gänge

Natürliche Feinde:

Greifvögel, Eulen, Katzen, Hunde, Füchse

Schäden:

verursachen keine Fraßschäden an Pflanzen, durch das Aufhäufen von Erde kommt es aber zu Futterverschmutzung, Fehlgärungen im Silo, und Unebenheiten der Grasnarbe, hoher Materialverschleiß

Bekämpfung:

der Maulwurf gehört zu den geschützten Arten und darf weder bekämpft noch vertrieben werden