Schleppen

Grünlandflächen werden geschleppt um  sie einzuebnen. Auf diese Art werden Maulwurfshaufen und andere Unebenheiten, wie z.B. Wildschäden beseitigt. Die überschüssige Erde oder Wirtschaftsdünger werden in die Grasnarbe eingearbeitet und die Verunkrautung auf dem Maulwurfhügel wird vermindert. Außerdem wird die Gefahr einer Fehlgärung der Silage durch Verschmutzung verringert.

Das Schleppen von Grünlandflächen kann mit unterschiedlichen Geräten wie z.B. der Reifen- oder der Ringschleppe durchgeführt werden. Es gilt jedoch darauf zu achten, dass sich an dem Gerät keine langen, scharfen Zinken befinden. Diese könnten die Grasnarbe beschädigen.

Die Bestandshöhe sollte zum Zeitpunkt des Schleppens 10 cm nicht überschreiten.

Im Frühjahr ist der optimale Termin um das Grünland zu schleppen. Es darf nicht zu nass sein, da es sonst zu Verschmierungen kommen kann. Auch vor Frostnächten oder bei reifbedeckten Beständen sollte nicht geschleppt werden. Bei starken Maulwurfsschäden können die Grünlandflächen eventuell auch im Herbst geschleppt werden.               

Im besonderen Fall von größeren Wildschäden können schwere Spezialmaschinen, wie z.B. der Wiesenhobel eingesetzt werden. (Siehe Film Wiesenhobel)

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Ziel

-Beseitigung von Erdhaufen -Einebenen der Wiesennarbe -Einreiben von Festmist in die Grasnarbe

Zeitpunkt

-nicht zu nass -nicht vor Frostnächten Bestandshöhe: max. 10 cm

Maschine

-unterschiedliche Geräte von der Reifen- bis zur Ringschleppe -Wichtig: frei von langen, scharfen Zinken

IGLT 2008 S. 27

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