Striegeln

Durch das Striegeln wird eine Belüftung des Grasbestandes erreicht. Mögliche Verfilzungen der Grasnarbe, durch Moose und Rispen werden aufgerissen und Beikräuter eventuell beseitigt. Außerdem wird die Grasnarbe verletzt und somit ihr Wachstum angeregt. Nach dem Striegeln kann zusätzlich eine Nachsaat vorgenommen werden.

Diese auflockernde Maßnahme sollte nur bei starkem Narbenfilz und am besten während Trockenperioden durchgeführt werden, um zu gewährleisten, dass die heraus gerissenen Pflanzen sicher vertrocknen und nicht mehr anwachsen können. Deswegen ist auch das Walzen direkt nach dem Striegeln zu unterbinden, da ansonsten die heraus gerissenen Pflanzen wieder anwachsen können.

Oftmals sind Grünlandbestände stark (>10% des Pflanzenbestandes) mit der gemeinen Rispe besetzt. Dieses minderwertige Gras verdrängt wertvolle Gräser, bringt jedoch nur geringe Erträge.  Durch Striegeln kann die gemeine Rispe erfolgreich bekämpft werden.

Die Belüftung und Auflockerung kann sowohl mit der Netzegge als auch mit der Federzahnegge, oder dem Federzahnhackstriegel durchgeführt werden.

Die optimale Geschwindigkeit beträgt  für alle Maschinen 5 - 10 km/h.

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Ziel

-Belüftung des Bestandes -Entfilzen der Narbe

Zeitpunkt

-während Trockenperioden

Maschine

-Netzegge; Federzahnegge; Federzahnhackstriegel -Geschwindigkeit: 5 - 10 km/h -Gefahr der Narbenverletzung beim Einsatz schwerer Eggen
Spezielles Problem : gemeine Rispe
IGLT 2012 S.33
IGLT 2008 S. 27

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