Wiesenschnaken

Eine feucht-kühle Witterung in den Monaten August und September, sowie milde Winter bieten optimale Bedingungen für die Vermehrung von Wiesenschnaken. Adulte Wiesenschnaken stellen selbst keine Gefahr für den Grünlandbestand dar. Ihre Larven jedoch ernähren sich von den Wurzeln der Gräser aber auch von oberirdischen Pflanzenteilen.

Der Befall einer Fläche mit Tipulalarven macht sich bemerkbar durch ein vermindertes Wachstum des Grasbestandes. Es kann sogar an einigen Stellen zum Auftreten von nesterförmigen Kahlstellen kommen. Es weiteres Merkmal ist eine gelbbraune Blattverfärbungen. Weit aus größere Schäden entstehen oft durch Wildschweine die auf der Suche nach den Larven die Grasnarbe aufreißen.

Der Einsatz von Inse

ktiziden erweist sich im Grünland als unrentabel. Eine effektivere Bekämpfungsmethode ist das Walzen des Bestandes im Frühjahr und die Gabe von 3–4 dt / ha Kalkstickstoff.

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