Pflege

Auch das Grünland will gepflegt sein.

Um dieses Ziel zu erreichen sollten die drei "B"`s (nach Dr. Elsäßer und Dr. Briemle) erfüllt sein:

  • Beobachten des Bestandes
  • Bewerten des Bestandes
  • (Be)-handeln des Bestandes

Das regelmäßige Beobachten des Bestandes ist unerlässlich. Diese Beobachtung bietet einen Überblick über die vorkommenden Arten und ihren Anteil an dem gesamten Bestand. Zudem erlauben diese Beobachtungen eine qualitative Einschätzung des Grünlandes.

Wer seine Bestände gut kennt und regelmäßig beobachtet, ist in der Lage bei Problemen schnell zu (be-)handeln. Die Behandlung und das Pflegen umfassen eine breite Spannweite an Maßnahmen.

Natürlich können Standort- und Umweltbedingungen zur Entartung eines Pflanzenbestandes führen. Die häufigsten Ursachen sind jedoch Bewirtschaftungsfehler. In diesem Fall ist eine Symptombehandlung jedoch keine nachhaltige Problemlösung. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit von Ursachenforschung und -vermeidung zur dauerhaften Verbesserung der Grünlandnarbe.

Die wichtigsten mechanischen Pflegemaßnahmen sind vor allen Walzen, Schleppen, Striegeln, Eggen, Nachmähen und Mulchen. Außerdem wird häufig eine Nachsaat durchgeführt um den Bestand zu verdichten, erneuern oder zu schließen.

Pflegen und gewinnen!


deutlich höhere Erträge nach der Wiesenpflege


Rückgang des Rispenanteils um mehr als 10%

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